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Kasachstan - Markterkundungsreise vom 7. bis 12. September 2015
02.06.2015
Vom 7. – 12. September 2015 führt die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU 2015 eine durch das BMWi geförderte Markterkundungsreise nach Kasachstan durch.
Die Reise soll deutschen Unternehmen aus den Bereichen Stadt- und Verkehrsplanung sowie artverwandten Branchen wie Straßenbau, Baustoffindustrie oder Architektur gezielt branchenspezifische Informationen zu Kasachstan und seinen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen vermitteln.
Vor Ort werden die mitreisenden Unternehmen in fachbezogenen Informationsveranstaltungen und im Rahmen von Behördenbesuchen durch deutsche und lokale Experten über konkrete Marktchancen, künftige Marktentwicklungen, technische und logistische Voraussetzungen für einen Markteinstieg sowie über kulturelle und andere Besonderheiten Kasachstans informiert.
Durch Gespräche mit Entscheidungsträgern in kasachischen Ministerien und Behörden können die Unternehmen wichtige Kontakte knüpfen und bei der sich anschließenden Marktbearbeitung Zugang zu Projekten und zur Projektteilnahme bekommen. Regionale Schwerpunkte der Reise sind die Städte Almaty und Astana.
Zum Hintergrund:
Kasachstan möchte seine günstige geographische Lage zwischen China, Russland und dem Kaukasus künftig generell stärker nutzen. Es will zu einem regionalen Transitknotenpunkt werden und somit auch internationale Transporte zwischen Asien und Europa schneller abwickeln, als es bisher möglich ist. Dazu ist allerdings ein starker Ausbau der Infrastruktur in Kasachstan nötig.
Mit einem Ende 2013 verabschiedeten Programm stellt sich die kasachische Regierung dieser Aufgabe und will bis 2020 den Gütertransport verdoppeln, bis 2050 sogar verzehnfachen. Bisher entfällt der größte Teil des Transitverkehrs mit 16,30 Mio. Tonnen pro Jahr auf die Bahn, gefolgt vom Straßenverkehr mit 1,46 Mio. Tonnen und dem Transport über Wasser mit 0,16 Mio. Tonnen. Für die Umsetzung aller Vorhaben zur Modernisierung und für den Ausbau von Straßen, Eisenbahnstrecken, Flughäfen, Bahnhöfen und Logistikzentren sind bis 2020 Investitionen in Höhe von umgerechnet 28,4 Mrd. USD geplant.
Gemäß dem Programm zur Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur wird die kasachische Eisenbahn Kazakhstan Temir Zholy bis 2020 rund 8,3 Mrd. USD investieren. Ein Teil dieser Mittel entfällt auf den Bau der 988 Kilometer langen Eisenbahnstrecke vom zentralkasachischen Zheskazgan nach Beineu im Südwesten des Landes sowie der 214 Kilometer langen Strecke Arkalyk im Norden Kasachstans nach Schubarkol im Gebiet Karaganda. Zudem sollen bis 2020 rund 8.200 Kilometer bestehender Schienenwege modernisiert werden.
Neben dem Ausbau der landesweiten Infrastruktur spielen die Stadt- und Verkehrsplanungskonzepte für die zwei größten Städte des Landes, die Hauptstadt Astana sowie Almaty im Süden Kasachstans, eine wichtige Rolle.
Für die Hauptstadt Astana wird im Zuge der Vorbereitungen auf die Expo 2017 ein erweitertes Verkehrskonzept erwartet, das unter anderem Schnellbuslinien und Parkmöglichkeiten für das Expo-Gelände vorsieht.
Dies sind wichtige und erfolgversprechende Anknüpfungspunkte für deutsche Unternehmen, die bereits in Kasachstan aktiv sind oder einen Einstieg planen.
Ansprechpartner:
Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien
Dr. Galya Shunusalieva
Kurmangasi Str.84 A
050022 Almaty / Kasachstan
v-rdw@ahk-za.com
Die Reise soll deutschen Unternehmen aus den Bereichen Stadt- und Verkehrsplanung sowie artverwandten Branchen wie Straßenbau, Baustoffindustrie oder Architektur gezielt branchenspezifische Informationen zu Kasachstan und seinen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen vermitteln.
Vor Ort werden die mitreisenden Unternehmen in fachbezogenen Informationsveranstaltungen und im Rahmen von Behördenbesuchen durch deutsche und lokale Experten über konkrete Marktchancen, künftige Marktentwicklungen, technische und logistische Voraussetzungen für einen Markteinstieg sowie über kulturelle und andere Besonderheiten Kasachstans informiert.
Durch Gespräche mit Entscheidungsträgern in kasachischen Ministerien und Behörden können die Unternehmen wichtige Kontakte knüpfen und bei der sich anschließenden Marktbearbeitung Zugang zu Projekten und zur Projektteilnahme bekommen. Regionale Schwerpunkte der Reise sind die Städte Almaty und Astana.
Zum Hintergrund:
Kasachstan möchte seine günstige geographische Lage zwischen China, Russland und dem Kaukasus künftig generell stärker nutzen. Es will zu einem regionalen Transitknotenpunkt werden und somit auch internationale Transporte zwischen Asien und Europa schneller abwickeln, als es bisher möglich ist. Dazu ist allerdings ein starker Ausbau der Infrastruktur in Kasachstan nötig.
Mit einem Ende 2013 verabschiedeten Programm stellt sich die kasachische Regierung dieser Aufgabe und will bis 2020 den Gütertransport verdoppeln, bis 2050 sogar verzehnfachen. Bisher entfällt der größte Teil des Transitverkehrs mit 16,30 Mio. Tonnen pro Jahr auf die Bahn, gefolgt vom Straßenverkehr mit 1,46 Mio. Tonnen und dem Transport über Wasser mit 0,16 Mio. Tonnen. Für die Umsetzung aller Vorhaben zur Modernisierung und für den Ausbau von Straßen, Eisenbahnstrecken, Flughäfen, Bahnhöfen und Logistikzentren sind bis 2020 Investitionen in Höhe von umgerechnet 28,4 Mrd. USD geplant.
Gemäß dem Programm zur Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur wird die kasachische Eisenbahn Kazakhstan Temir Zholy bis 2020 rund 8,3 Mrd. USD investieren. Ein Teil dieser Mittel entfällt auf den Bau der 988 Kilometer langen Eisenbahnstrecke vom zentralkasachischen Zheskazgan nach Beineu im Südwesten des Landes sowie der 214 Kilometer langen Strecke Arkalyk im Norden Kasachstans nach Schubarkol im Gebiet Karaganda. Zudem sollen bis 2020 rund 8.200 Kilometer bestehender Schienenwege modernisiert werden.
Neben dem Ausbau der landesweiten Infrastruktur spielen die Stadt- und Verkehrsplanungskonzepte für die zwei größten Städte des Landes, die Hauptstadt Astana sowie Almaty im Süden Kasachstans, eine wichtige Rolle.
Für die Hauptstadt Astana wird im Zuge der Vorbereitungen auf die Expo 2017 ein erweitertes Verkehrskonzept erwartet, das unter anderem Schnellbuslinien und Parkmöglichkeiten für das Expo-Gelände vorsieht.
Dies sind wichtige und erfolgversprechende Anknüpfungspunkte für deutsche Unternehmen, die bereits in Kasachstan aktiv sind oder einen Einstieg planen.
Ansprechpartner:
Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien
Dr. Galya Shunusalieva
Kurmangasi Str.84 A
050022 Almaty / Kasachstan
v-rdw@ahk-za.com