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Wegen Glatteis nicht oder zu spät zur Arbeit: Was gilt?

17.01.2024

Zurzeit kommen viele Mitarbeitende wegen Schnee- und Eisglätte zu spät oder gar nicht an den Arbeitsplatz. Und es stellt sich die Frage: Wer trägt das Wegerisiko?

Die Antwort lautet: die Mitarbeitenden. Sie haben dafür sorgen, dass sie überhaupt und pünktlich am Arbeitsplatz erscheinen, sobald sich witterungsbedingte Schwierigkeiten abzeichnen. Auch wenn sie kein Verschulden am Zuspätkommen trifft: Für die ausgefallene Zeit besteht kein Anspruch auf Gehaltszahlung. Wenn dagegen umgekehrt der Arbeitgeber wegen schwieriger Witterungsverhältnisse zu spät oder gar nicht am Betrieb ankommt und sich deshalb nicht rechtzeitig die Geschäftstüren öffnen, gerät der Arbeitgeber gegenüber seinen pünktlich gekommenen Mitarbeitern in Annahmeverzug: Er muss seinen vor der Tür wartenden Mitarbeitern die ausgefallenen Stunden bezahlen.

Die IHK Saarland rät, wenn möglich, den Mitarbeitenden für diese Witterungsverhältnisse Homeoffice einzuräumen. Alternative flexible Arbeitszeitmodelle können auch geregelt werden, wie etwa Freistellung von der Arbeit mit der Möglichkeit des „Nacharbeitens“.